Warum eigentlich immer neu fördern, wenn so viel Gold bereits existiert?
Corinna Müller-Koman von aurumundo erklärt:
Tatsächlich befindet sich ein großer Teil des weltweit verfügbaren Goldes längst im Umlauf – in Schmuck, Münzen oder technischen Geräten.
Denn während der klassische Goldabbau oft mit erheblichen Eingriffen in Natur und Umwelt einhergeht, setzt Recycling genau dort an, wo Ressourcen bereits vorhanden sind.
- Kein zusätzlicher Flächenverbrauch,
- deutlich geringerer Energieeinsatz und
- weniger problematische Nebenprodukte.
Hinzu kommt ein Aspekt, der häufig übersehen wird: In kleineren Minen (sogenannter ASM-Bereich) sind Arbeits- und Sicherheitsstandards nicht immer gewährleistet.
Auch hier trägt Recycling indirekt dazu bei, den Druck auf solche Strukturen zu verringern.
Und ganz praktisch gedacht: Wir können ungenutzten Schmuck oder Bruchgold in bares Geld verwandeln, ohne dass ein neues Gramm Gold gefördert werden muss.
Nachhaltiger lässt sich Wert kaum realisieren.
Habt ihr das gewusst?